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Windel öffnen ...

Aus dem Grunde, dass ich es selbst erlebt habe, möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass gerade innerhalb der ersten Monate das Ausscheidungsbedürfnis als Grundbedürfnis eine wichtige Rolle spielen kann und Kinder unruhig werden, weil sie mal müssen. Wird dies nicht verstanden, steigern sie sich hinein, und dann haben wir das Problem, das wir bei »Schreikindern« eben haben: Sie beruhigen sich schlecht und wissen gar nicht mehr, warum sie eigentlich angefangen haben zu weinen.

Diese besonders bedürfnisstarken Kinder sind oft auch sehr sensibel und willensstark und pinkeln erst, wenn die Windel ab ist, das spüren sie an Temperatur und Luftzug. Die »Koliken« sind oft mit drei Monaten vorbei, weil viele »normale« Kinder dann gelernt haben, dass keiner ihr Bedürfnis versteht, dann ist die Windel akzeptiert, wird benutzt, und dann hat man es umso schwerer, sie später wieder loszuwerden. Die 24-Stunden-Babies »lernen« dieses Verhalten oft nicht oder sehr viel später. Ihnen kann man mit Windel-Öffnen / Abhalten erstaunlich oft helfen.

Das Problem, nicht alleine in den Schlaf zu finden, besteht natürlich weiterhin, sie müssen begleitet werden.

Das klingt vielleicht etwas unwirklich, aber ich habe es täglich erlebt. Gerade am späten Nachmittag hilft es massiv, das Kind frei ausscheiden zu lassen und dann zu tragen.

Stephanie Wiegert (Ansprechpartnerin für Kontaktsuchende)

 

© 2014 Jutta Riedel-Henck bzw. Autoren